"Weltnichtrauchertag" - mit einer Parkscheiben Aktion zu "Rauchfreies Auto für mein Kind"

Seit 1987 finden jährlich am 31. Mai weltweit Informationsveranstaltungen statt, um auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen (vgl. rauch-frei.info). In diesem Jahr steht der Weltnichtrauchertag unter dem Motto "Qualmst Du noch? Ich höre auf!". Die Weltgesundheitsorganisation hat eine zusätzliche einjährige Kampagne gestartet, die weltweit 100 Mio. Menschen beim Rauchverzicht unterstützen soll.

Die Fachstelle Prävention unterstützt diese Aktion, betreibt sie doch seit Jahren im Rahmen der Tabakprävention Aufklärung an Schulen. Nicht nur Rauchende profitieren von einem Rauchstopp. Passivrauchen erhöht beispielsweise bei Kindern das Risiko für Atemwegserkrankungen oder Ohreninfektionen. Bei Babys ist Passivrauchen ein Hauptrisikofaktor für den plötzlichen Kindstod.

Um speziell über die Gefahren von Zigarettenkonsum im Auto aufzuklären, kooperiert die Fachstelle Prävention mit den Frühförderstellen des Verein Arbeits- und Erziehungshilfe e.V. Mit bedruckten Parkscheiben der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. wird auf die hohe Schadstoffbelastung und die entsprechenden Risiken für Mitfahrende beim Rauchen im Auto hingewiesen. Sie laufen unter dem Motto "Rauchfreies Auto für mein Kind" und wurden mit Unterstützung der DAK hergestellt.

(v.l.n.r. Carsten Wirth (Fachreferent für Tabakprävention), Birgit Wolf (Leitung Frühförderstelle Rödelheim), Alena Schäfer (Leitung Frühförderstelle Gallus), Stephanie Köster (Leitung Fachstelle Prävention))


Mit den Frühförderstellen des VAE e.V. hat die Fachstelle Prävention die richtigen Partnerinnen zum Verteilen der Parkscheiben gefunden, arbeiten diese doch mit Eltern mit Kindern bis zum Grundschulalter. Dazu Birgit Wolf, Leiterin der Frühförderstelle in Frankfurt Rödelheim: "Einige dieser Kinder sind aufgrund von Frühgeburtlichkeit oder bestimmten Behinderungsformen schon in ihrem Immunsystem geschwächt und das Passivrauchen stellt für sie eine zusätzliche Gefährdung dar. Hiefür können nun die Eltern sensbilisiert werden". Alena Schäfer, Leiterin der Frühförderstelle Gallus, freut sich die Parkscheiben nun an die Eltern der betreuten Kinder verschenken zu können.




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