Was 4/20 mit Kiffen zu tun hat ...

Heute ist (inoffizieller!) Weltkiffertag. Weltweit verabreden sich Konsumierende am 20.04. (U.S. Schreibweise: "4/20") um gemeinsam Cannabis zu rauchen. Der Legende nach geht dieser Tag auf eine Gruppe amerikanischer Studierender zurück, die sich immer um 4:20 pm (16:20 Uhr) verabredet hatten, um gemeinsam zu kiffen und eine verschollene Cannabisplantage zu suchen. Ob die Geschichte nun wahr ist oder nicht: Der Begriff "Four-Twenty" ist vor allem in den USA eine Synonym für das Konsumieren von Cannabis und hat sich in der Subkultur verankert.

Cannabis ist nach wie vor die mit Abstand am weitesten verbreitete illegale Droge auch in Deutschland, die zudem am leichtesten verfügbar ist. Gleichzeitig gibt es in Frankfurt seit 2016 einen eher rückläufigen Trend des Cannabiskonsums. 33% der 15 - 18jähren Schüler:innen Frankfurts gaben 2019 in der MoSyD Studie des Center for drug research der Goethe Universität an, mindestens einmal in ihrem Leben Cannabis konsumiert zu haben. Damit hat die sogenannte Lifetime-Prävalenz wieder den bisherigen Tiefstand aus dem Jahr 2008 erreicht. Das Alter des Erstkonsums liegt durchschnittlich bei 15,2 Jahren.


Haben Sie Fragen zu (riskantem) Konsumverhalten oder zu einem sicheren Umgang mit dem Thema? Die Kolleginnen und Kollegen der Jugend- und Drogenberatungsstellen stehen Ihnen unter den hier aufgeführten Adressen zur Verfügung. Zudem bietet die Fachstelle Prävention auch in Corona-Zeiten Workshops an. Unsere Formate - wie beispielsweise die Cannabis-Workshops sind - mit entsprechenden Hygieneregeln und unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben möglich. Auch Online-Workshops sind in unserem Repertoire. Rufen Sie uns bei Interesse gerne unter 069 27 21 63 00 an oder schreiben Sie eine E-Mail an praevention@vae-ev.de.


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