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Stärkt Eure Kinder…

Was macht Corona mit der psychischen Gesundheit unserer Jugendlichen? Die COPSY-Studie (zur Studie) befragte dazu über 1000 Kinder und Jugendliche (11-17 Jahre) und über 1500 Eltern. Die Ergebnisse sind eindeutig: 71% der Kinder und Jugendlichen fühlen sich nach eigenen Angaben psychisch belastet. Zwei Drittel der Befragten geben eine verminderte Lebensqualität und ein geringeres psychisches Wohlbefinden an. Der Wert hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Damit steigt die Anzahl der Kinder mit dem Risiko für psychische Auffälligkeiten von zwei auf drei Kinder.

 

Neben den kurzfristigen Einflüssen auf die Gesundheit der Jugendlichen können diese Ergebnisse auch Folgen für eine spätere Suchtentwicklung haben. Ob ein Mensch süchtig wird oder nicht hängt unter anderem von den Umständen und der Entwicklung seiner Kindheit ab. Der langfristig beste Schutz gegen Sucht und Drogen sind seelisch ausgeglichene, selbstbewusste und starke Kinder und Jugendliche. (vgl. „Kinder frühzeitig stärken“, HLS e.V.)


Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. definiert sieben Punkte als wichtige Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen:


-    Liebe und Wärme
-    Lob und Anerkennung
-    Freiraum und Geborgenheit
-    Vorbild und Bezugspunkt
-    Bewegung und Ernährung
-    Freunde und Gemeinschaft
-    Fantasie und Werte

 

 

Die Ergebnisse der COPSY-Studie (zum Video) zeigen deutlich, wie die Corona-Pandemie auf die Seele unserer Kinder und Jugendlichen wirkt. Eltern und Pädagog*innen sind dadurch wiederum gefordert, unterstützend zur Seite zu stehen. Gerade in dieser Zeit sollten Kinder und Jugendliche sehr bewusst gestärkt und geschützt werden. Die oben genannten Punkte können dabei zur Orientierung dienen, Kindern und Jugendlichen seelische Sicherheit zu geben.

 


Hier finden Sie Hilfe

 

Hat sich Ihr Konsumverhalten in den letzten Wochen geändert? Sie interessieren sich dafür, ob Ihr Konsum oder der einer anderen Person schon besorgniserregend ist?  Wenden Sie sich an die örtlichen Drogenberatungsstellen! Die Kolleg*innen der Drogenberatungen sind weiterhin im Dienst und haben ihre Angebote auf Telefonberatungen, Treffen an freier Luft mit 2m-Abstand und Online (Video)-beratung umgestellt.  Die Berater*innen unterliegen der Schweigepflicht und den geltenden Datenschutzbestimmungen.
Die Beratungen sind kostenfrei und auf Wunsch (bis zu fünf Mal) anonym!
Hier die wichtigsten (digitalen) Anlaufstellen im Überblick
 
-    Sie wohnen In Frankfurt Nord zwischen Eckenheim und Nieder-Erlenbach?

drop in | Fachstelle Nord für Suchtfragen
 
-    Sie wohnen in Frankfurt Ost/Mitte zwischen Nordend und Bergen-Enkheim?
Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz, Frankfurt (JBS)
 
-    Sie wohnen in Frankfurt Süd zwischen Sachsenhausen und Flughafen?
Suchthilfezentrum im Haus der Beratung
 
-    Sie wohnen in Frankfurt West zwischen Zeilsheim und Gallus?
Jugend- und Drogenberatung Höchst

 

 

 

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