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Kill Yourself Starter Kit – am 31.Mai ist Weltnichtrauchertag

Das diesjährige Motto des Weltnichtrauchertages lautet: „Kill Yourself Starter Kit. Lass dich nicht manipulieren.“  Es wurde von der Deutschen Krebshilfe und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. in Deutschland ausgegeben. Im Fokus der Kampagne stehen die Werbestrategien der Tabakindustrie. Hier werden besonders junge Menschen angesprochen. Diese sollen für E-Zigaretten, Shishas und E-Shishas und einen vermeintlich gesunden Konsum begeistert werden. Die Aromen in den Liquids können jedoch beispielsweise Entzündungen in der Lunge auslösen (dkfz 2015).

 

Gerade in der risikoreichen Zeit von Lungenkrankheiten sollte der Konsum von Tabakprodukten überdacht werden.  Auch, wenn die Wissenschaft aktuell noch kontrovers diskutiert, ob Nikotin das Risiko an dem Corona-Virus zu erkranken senkt oder ob die Infektionsintensität einen stärkeren Verlauf nimmt. Zwar ergab eine Studie aus Frankreich, dass Raucher*innen, die täglich Nikotin inhalieren, weniger an Covid-19 erkranken, als die restlichen Studienteilnehmenden (Miyara et al. 2020). Gleichzeitig zeigen andere Studien, dass Raucher*innen durch ihr vorgeschädigtes Lungengewebe grundsätzlich ein höheres Risiko haben, an Virusinfektionen zu erleiden. Den direkten Weg in die Lunge findet das Virus Covid-19, indem es sich an Partikel anheftet, die eingeatmet werden bspw. Zigarettenrauch oder Smog (Anbound 2020). Andere negative Folgen, welche mit dem Rauchen einhergehen wie Bluthochdruck, können den Infektionsverlauf von Covid-19 ebenfalls negativ beeinflussen (Olds et al. 2020).


Es ist also nicht nur wegen Corona besser mit dem Rauchen aufzuhören und es ist dafür nie zu spät! Schon nach zwölf Stunden ohne Tabak- oder E-Produkte werden alle Organe wieder besser mit Sauerstoff versorgt und die Leistungsfähigkeit steigt. Nach einem Jahr Rauchstopp sinkt das Risiko für eine Herzkrankheit auf die Hälfte des Risikos eines Rauchenden (American Cancer Society). Vielleicht ist Corona ja ein Impuls, dass in Deutschland nicht mehr 121.000 Menschen jährlich an den Folgen des Tabakkonsums sterben. (dkfz 2015)

 

 

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