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Jugendliche trinken seltener Alkohol

Mit Alkohol auf die überstandene Klausur anstoßen oder mit Schnaps ins Wochenende zu starten gilt bei Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren immer seltener als cool. Sie trinken so wenig Alkohol wie nie, zeigt die im Mai 2019 erschienene Studie DER ALKOHOLKONSUM JUGENDLICHER UND JUNGER ERWACHSENER IN DEUTSCHLAND der BZgA.

 
„Um Erkenntnisse über den Alkoholkonsum in diesem wichtigen Entwicklungsabschnitt zu gewinnen, führt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) regelmäßig Repräsentativbefragungen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch. Neben der Beschreibung der aktuellen Situation können – aufbauend auf vorherigen Studien – Trendverläufe dargestellt und Veränderungen im Alkoholkonsum verfolgt werden.“

 

Für die aktuelle Studie wurden insgesamt 7.002 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren befragt. Etwa zwei Drittel der 12- bis 17-Jährigen gaben an, schon einmal Alkohol probiert zu haben. Nach eigenen Angaben, trinken allerdings  nur 8,7 Prozent der Befragten regelmäßig, d.h. mindestens einmal pro Woche Alkohol. Damit erreicht der Alkoholkonsum von Jugendlichen in Deutschland einen historisch niedrigen Wert. Auch das sogenannte Rauschtrinken ist im Vergleich zu den Studien der vorangegangenen Jahre zurückgegangen. Während der Alkoholkonsum von Minderjährigen zurückging, ist die Zahl der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25, die regelmäßig trinken, gestiegen.  Besonders die Zahl der jungen Erwachsenen, die riskante Mengen an Alkohol konsumieren, stieg an. Auch ergab die Studie dass Abiturient*innen mehr und regelmäßiger als Personen mit Real- oder Hauptschulabschluss trinken.

 

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