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Drogenpolitik: Ideologie vs. Wissenschaft? Der Alternative Drogen- und Suchtbericht 2018

Als Gegenentwurf zum Drogen- und Suchtbericht des Bundestags übernimmt der 5. Alternative Drogen- und Suchtbericht die Perspektive der akzeptierenden Drogenarbeit. Die Drogenpolitik der Bundesregierung wird erneut hinsichtlich des Umgangs mit den illegalen Substanzen kritisiert – insbesondere die Kriminalisierung von Konsument(innen) wird beanstandet. Dies sei nicht zeitgemäß und würde dem aktuellen wissenschaftlichen Stand widersprechen: „Gegen die überwältigende Mehrheit relevanter Fachleute wird die Kriminalisierung von Drogenkonsumierenden nicht nur verteidigt, sondern mithilfe von Ordnungsbehörden immer weiter gesteigert.“

 

Auch in der modernen Suchtprävention gelten Strategien des Verbots und der Abschreckung nicht mehr als zielführend: Das Konsumverhalten wird dadurch kaum beeinflusst und eine Wissensvermittlung untergraben. Vielmehr werden in der Prävention langfristige persönliche Entwicklungsziele gefördert und Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit ermöglicht. Dies wird zum Beispiel durch die Schulung der Reflexionsfähigkeit von Jugendlichen und der Entwicklung einer Risikokompetenz erreicht. Dies kann nur im offenen und auf Augenhöhe stattfindenden Austausch gelingen; nicht in einer von Abschreckung und Verbot geprägten Atmosphäre.

 

Wenn Sie Interesse an unseren suchtpräventiven Angeboten haben, melden Sie sich gerne bei uns unter der 069 27 21 63 00 oder praevention@vae-ev.de

 

Hier geht’s zu unseren weiterführenden Infografiken „Was ist Suchtprävention?“ und „Rausch und Risiko“.

 

Den Alternativen Drogen- und Suchtbericht finden Sie hier.

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